Buch: Textiler Verbundwerkstoff als Putzersatz für Wärmedämmverbundsysteme
Textiler Verbundwerkstoff als Putzersatz für Wärmedämmverbundsysteme
Forschungsergebnisse aus der Bauphysik, Band 2
Alexandra Saur
Hrsg.: Klaus Sedlbauer, Gerd Hauser; Fraunhofer IBP, Stuttgart
2009, 192 S., Softcover
Fraunhofer Verlag
ISBN 978-3-8396-0064-1

Inhalt
Das Ziel dieser Arbeit lag in der Einführung und Transformation geeigneter Fasern und Gewebe aus dem Textilsektor in den Baubereich, um eine innovative und zugleich funktionale und frei gestaltbare textile Außenhülle zu generieren. Hierfür wurde ein mehrlagiger textiler Verbundwerkstoff für den Außenbereich von Gebäuden mit unterschiedlich modifizierten Oberflächeneigenschaften konzipiert, der sowohl den Witterungsschutz als auch die energieeinsparenden Eigenschaften einer Außenfassade in einem neuentwickelten textilen Flächengebilde vereint. Die Funktionstauglichkeit des neuen textilen Systems wurde sowohl unter definierten Laboruntersuchungen als auch unter realen Klimabedingungen im Freiland getestet. So wird es zukünftig möglich sein, einen konventionellen Außenputz durch einen textilen Verbundwerkstoff zu ersetzen, um die herausragenden Eigenschaften von Textilien, wie eine hohe mechanische Stabilität und eine enorme Abriebbeständigkeit gezielt zu nutzen. Typische Probleme von Putzfassaden, wie die Rissbildung durch thermische oder hygrische Wechselspannungen und ein großflächig auftretendes Algenwachstum infolge von Taupunkttemperaturunterschreitungen, sind beim zukünftigen Einsatz dieser innovativen und adaptiven Textil- und Funktionsmembranen als Textiles WDVS nicht mehr zu erwarten.

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